So starten Sie mit professioneller Vermögensverwaltung: Ein Expertenleitfaden

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Wussten Sie, dass die Schweizer Vermögensverwaltungsbranche einen massiven Wandel durchläuft? Einst zählte die Schweiz über 2000 Vermögensverwalter, jedoch ist diese Zahl inzwischen deutlich gesunken. Allein in den vergangenen Monaten gab es ein Dutzend Übernahmen.

Diese schleichende Konsolidierung verdeutlicht, wie wichtig es ist, bei der Wahl eines professionellen Vermögensverwalters gut informiert zu sein. Weltweit verwalten die 500 grössten Vermögensverwalter beeindruckende 113,7 Billionen US-Dollar, wobei der Grossteil dieser Unternehmen in Nordamerika und Europa ansässig ist. Besonders in der Schweiz unterliegt die Vermögensverwaltung strengen regulatorischen Anforderungen – wer gewerbsmässig tätig ist und mehr als 50.000 Franken Bruttoertrag pro Jahr erzielt, benötigt eine FINMA-Bewilligung.

In diesem Expertenleitfaden erklären wir Ihnen, worauf es bei der professionellen Vermögensverwaltung ankommt. Wir beleuchten nicht nur die rechtlichen Grundlagen, sondern auch bewährte Anlageprinzipien wie Vermögensverteilung, Diversifikation und die Integration von ESG-Faktoren. Ausserdem zeigen wir Ihnen, wie Sie die richtige Strategie für Ihre individuellen Bedürfnisse entwickeln können.

Lassen Sie uns gemeinsam den Weg zu einer erfolgreichen Vermögensverwaltung beschreiten!

Was ist professionelle Vermögensverwaltung?

Die professionelle Vermögensverwaltung bezeichnet eine strukturierte Finanzdienstleistung, die sich mit der Verwaltung von in Finanzinstrumenten angelegtem Vermögen befasst. Im Mittelpunkt steht dabei die systematische Betreuung und Optimierung des Kundenportfolios unter Berücksichtigung individueller Risikosituationen und persönlicher Ziele.

Definition und Abgrenzung zur Anlageberatung

Der entscheidende Unterschied zwischen Vermögensverwaltung und Anlageberatung liegt in der Entscheidungsbefugnis. Bei der Vermögensverwaltung erhält der Dienstleister eine Vollmacht, selbstständig Anlageentscheidungen im Namen des Kunden zu treffen. Auf Basis eines Vollmachtsvertrages trifft der Vermögensverwalter eigenständig Entscheidungen innerhalb der vereinbarten Anlagestrategie, ohne für jede Transaktion die Genehmigung des Kunden einholen zu müssen.

Im Gegensatz dazu umfasst die Anlageberatung lediglich die Beratung und Abgabe von Empfehlungen im Hinblick auf Anlageentscheidungen. Der Anlageberater unterstützt mit seinem Fachwissen, während der Kunde letztendlich selbst entscheidet und die Anlagestrategie bestimmt. Ein anschaulicher Vergleich: Die Vermögensverwaltung ähnelt einer Taxifahrt – Sie legen zu Beginn Ziel und Fahrtstil fest, können sich dann aber zurücklehnen und die Entscheidungen dem Fahrer überlassen.

Diese Unterschiede wirken sich auch auf die regulatorischen Anforderungen aus. In der Schweiz benötigen Vermögensverwalter, die gewerbsmässig tätig sind, eine Bewilligung der FINMA und müssen verschiedene finanzielle, personelle sowie organisatorische Anforderungen erfüllen. Anlageberater hingegen unterliegen zwar den aufsichtsrechtlichen Verhaltensregeln des FIDLEG, sind aber nicht bewilligungspflichtig.

Die Hauptaufgabe von Vermögensverwaltern ist die Verwaltung individueller Portfolios. Zusätzlich können sie weitere Dienstleistungen anbieten, beispielsweise Anlageberatung, Portfolioanalyse oder das Anbieten von Finanzinstrumenten. Besonders in volatilen Marktphasen zeigt sich ein wesentlicher Vorteil: Während bei der Anlageberatung schnelle Entscheidungen häufig Ihre Mitwirkung erfordern, kann der Vermögensverwalter bei Bedarf sofort reagieren.

Unterschiede zwischen institutioneller und privater Vermögensverwaltung

Die Vermögensverwaltung lässt sich grundsätzlich in zwei Hauptkategorien unterteilen: institutionelle und private Vermögensverwaltung.

Die institutionelle Vermögensverwaltung wurde ursprünglich für grosse Anleger wie Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen, Stiftungen, karitative Einrichtungen und staatliche Institutionen konzipiert. Diese Organisationen beauftragen Vermögensverwalter damit, anvertrautes Kapital entlang definierter Investmentstrategien zu optimieren. Hierbei stehen häufig nachhaltige Erträge und ein strukturiertes Risikomanagement im Vordergrund.

Die private Vermögensverwaltung hingegen konzentriert sich auf die Betreuung von Privatpersonen. Traditionell wurde dieser Service wohlhabenden Kunden angeboten, die sich nicht täglich selbst um ihr Vermögen kümmern möchten oder können. Inzwischen haben jedoch auch Privatanleger mit geringeren Vermögenswerten Zugang zu dieser “Königsklasse der Geldanlage”.

Für Privatanleger existieren sowohl standardisierte als auch individuelle Vermögensverwaltungsmodelle:

  • Standardisierte Vermögensverwaltung: Vorgefertigte Anlagelösungen für Kundengruppen mit ähnlichen Investmentzielen
  • Individuelle Vermögensverwaltung: Massgeschneiderte Strategien, die exakt auf persönliche Wünsche bezüglich Risiko und Rendite zugeschnitten sind

Die Entscheidung für eine Vermögensverwaltung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter Bankgeheimnis, Diskretion, Seriosität, Tradition des Finanzplatzes, politische Stabilität und banktechnisches Know-how. Die Schweiz gilt traditionell als Marktführer im gehobenen Vermögensverwaltungsgeschäft.

Der Markt für Vermögensverwaltung entwickelt sich stetig weiter. Moderne, IT-gestützte Systeme bis hin zu automatisierten Robo-Advisors haben den Zugang zu Vermögensverwaltungsdienstleistungen deutlich erweitert. Diese Entwicklung ermöglicht es, dass die professionelle Vermögensverwaltung heute einem breiteren Publikum zugänglich ist.

Rechtliche Voraussetzungen in der Schweiz

Die Schweiz hat mit dem Finanzinstitutsgesetz (FINIG) und dem Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) seit dem 1. Januar 2020 einen umfassenden Regulierungsrahmen für Vermögensverwalter geschaffen. Diese neue Finanzmarktarchitektur hat die Anforderungen für alle Marktteilnehmer erheblich verändert und sorgt für gleiche Wettbewerbsbedingungen.

FINMA-Bewilligungspflicht verstehen

Seit Anfang 2020 benötigen alle gewerbsmässig tätigen Vermögensverwalter eine Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). Dies gilt sowohl für unabhängige Vermögensverwalter individueller Portfolios als auch für Verwalter von Kollektivvermögen. Die Bewilligung der FINMA fungiert dabei als Gütesiegel für Institute, die im Einklang mit den hohen Qualitätserwartungen des Gesetzgebers agieren.

Die gesetzlichen Bewilligungsvoraussetzungen sind im FINIG sowie in der dazugehörigen Verordnung (FINIV) festgelegt. Dabei gilt: Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein Rechtsanspruch auf Erteilung der Bewilligung. Der Bewilligungsprozess wird ausschliesslich elektronisch über die Erhebungs- und Gesuchsplattform (EHP) der FINMA abgewickelt und umfasst folgende Schritte:

  1. Selbstregistrierung auf der FINMA-Website
  2. Erstellung des Gesuchs auf der EHP-Plattform
  3. Übermittlung des Gesuchs an eine Aufsichtsorganisation (AO)
  4. Übermittlung des Gesuchs mit der Bestätigung der AO an die FINMA

Wichtig zu wissen: Vermögensverwalter werden nicht direkt von der FINMA beaufsichtigt, sondern durch eine von ihr bewilligte Aufsichtsorganisation.

Gewerbsmässigkeit und Schwellenwerte

Eine Tätigkeit gilt als gewerbsmässig und ist folglich bewilligungspflichtig, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt wird:

  • Pro Kalenderjahr wird ein Bruttoertrag von mehr als 50.000 Franken erzielt
  • Pro Kalenderjahr werden mit mehr als 20 Vertragsparteien Geschäftsbeziehungen aufgenommen oder unterhalten
  • Es besteht eine unbefristete Verfügungsmacht über fremde Vermögenswerte, die zu einem beliebigen Zeitpunkt 5 Millionen Franken überschreiten

Darüber hinaus unterscheidet das FINIG zwischen zwei Arten von Vermögensverwaltern:

  1. Vermögensverwalter (VV) nach Art. 17 FINIG: Verwalten individuelle Kundenportfolios
  2. Verwalter von Kollektivvermögen (VKV) nach Art. 24 FINIG: Verwalten Vermögen von kollektiven Kapitalanlagen oder Vorsorgeeinrichtungen

Allerdings gibt es sogenannte De-Minimis-Regeln, die es kleineren Instituten ermöglichen, trotz Verwaltung von Kollektivvermögen als “einfache” Vermögensverwalter zu gelten. Dies trifft zu, wenn:

  • Die verwalteten Vermögenswerte kollektiver Kapitalanlagen höchstens 100 Millionen Franken betragen (mit Hebelwirkung) oder höchstens 500 Millionen Franken (ohne Hebelwirkung und ohne Rückzahlungsrecht in den ersten fünf Jahren)
  • Vermögenswerte von Vorsorgeeinrichtungen von insgesamt höchstens 100 Millionen Franken und im obligatorischen Bereich zudem höchstens 20 Prozent der Vermögenswerte einer einzelnen Vorsorgeeinrichtung verwaltet werden

Sobald diese Schwellenwerte überschritten werden, muss dies innerhalb von 10 Tagen der FINMA gemeldet werden. Anschliessend hat der Vermögensverwalter 90 Tage Zeit, ein Bewilligungsgesuch als VKV einzureichen.

Organisatorische Anforderungen an Vermögensverwalter

Um eine Bewilligung zu erhalten, müssen Vermögensverwalter verschiedene organisatorische Voraussetzungen erfüllen:

  • Sitz in der Schweiz (die Leitung muss zwingend von der Schweiz aus erfolgen)
  • Angemessene Organisation mit entsprechendem Risikomanagement und internen Kontrollen
  • Ausreichende finanzielle Garantien: Das Eigenkapital muss mindestens 100.000 Franken betragen und bar einbezahlt worden sein
  • Die Eigenmittel müssen stets mindestens einen Viertel der Fixkosten der letzten Jahresrechnung oder maximal 10 Millionen Franken betragen

Zusätzlich müssen die für die Oberleitung und Geschäftsführung verantwortlichen Personen Gewähr für eine einwandfreie Geschäftsführung bieten, über einen guten Ruf verfügen und die nötigen fachlichen Qualifikationen aufweisen. Während “einfache” Vermögensverwalter in der Regel mit einem qualifizierten Geschäftsführer auskommen können, benötigen Verwalter von Kollektivvermögen mindestens zwei Personen in der Geschäftsführung.

Grundsätzlich können Vermögensverwalter die Rechtsform eines Einzelunternehmens, einer Handelsgesellschaft oder einer Genossenschaft aufweisen und müssen sich ins Handelsregister eintragen lassen. Zusätzlich müssen sie ihren Geschäftsbereich in den massgeblichen Dokumenten sachlich und geografisch genau umschreiben.

Die gesetzlichen Bewilligungsvoraussetzungen müssen ausnahmslos und dauerhaft eingehalten werden. Dies gilt besonders für die Anforderungen an das regulatorische Mindestkapital und die Eigenmittel.

Strategieentwicklung für Ihr Vermögen

Bevor Sie in die Welt der Vermögensverwaltung eintauchen, sollten Sie eine massgeschneiderte Anlagestrategie entwickeln. Denn diese bildet das Fundament für langfristigen Anlageerfolg. Studien belegen, dass eine klar definierte Anlagestrategie zu etwa 70 bis 80 Prozent für den langfristigen Anlageerfolg verantwortlich ist. Hingegen machen kurzfristige taktische Massnahmen nur etwa 15 bis 20 Prozent aus, während die Titelselektion lediglich 5 bis 10 Prozent zum Erfolg beiträgt.

Risikoprofil und Anlagehorizont bestimmen

Das Risikoprofil setzt sich aus zwei wesentlichen Komponenten zusammen: der Risikofähigkeit und der Risikobereitschaft. Die Risikofähigkeit ist objektiv bestimmbar und hängt massgeblich vom Vermögen und dem Zeithorizont ab. Sie gibt an, welche finanziellen Risiken Sie tragen können, ohne Ihre Lebensqualität zu gefährden.

Die Risikobereitschaft hingegen ist subjektiv und beschreibt, wie gut Sie emotionale Schwankungen bei Ihren Anlagen verkraften können. Ein Anleger mit hoher Risikofähigkeit kann durchaus eine niedrige Risikobereitschaft haben – und umgekehrt.

Der Anlagehorizont spielt eine entscheidende Rolle bei der Festlegung Ihrer Strategie. Er bezeichnet den Zeitraum, in dem Ihr Geld investiert bleibt. Dabei gilt:

  • Kurzfristig (bis 3 Jahre): Für schnelle Kapitalbildung, Sicherheit und Verfügbarkeit stehen im Vordergrund
  • Mittelfristig (3-10 Jahre): Für grössere Anschaffungen, ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Rendite
  • Langfristig (über 10 Jahre): Für Altersvorsorge oder Vermögensaufbau, höhere Rendite wichtiger als Verfügbarkeit

Für langfristige Anlagen können höhere Risiken eingegangen werden. Die Wahrscheinlichkeit, mit Aktien Verluste zu erleiden, sinkt mit zunehmendem Anlagehorizont deutlich. Bei einem Monat liegt die Verlustwahrscheinlichkeit noch bei etwa 40 Prozent, nach zehn Jahren nur noch bei rund 5 Prozent.

Ziele und Präferenzen definieren

Die klare Definition Ihrer Anlageziele ist von enormer Bedeutung, da nur so die passende Anlagestrategie entwickelt werden kann. Folgende Fragen sollten Sie sich vor Beginn der Geldanlage stellen:

  • Welche konkreten Ziele verfolge ich? (Vermögensaufbau, Anschaffungen, Altersvorsorge)
  • Wie viel Kapital benötige ich je Ziel?
  • Bis wann möchte ich mein Ziel erreichen?
  • Welches Risiko bin ich für mein Ziel bereit einzugehen?

Es ist wichtig, zunächst mittels Budgetplanung Ihren Status quo zu ermitteln. Nur wenn Sie Ihre aktuellen und zukünftig erwarteten Einnahmen und Ausgaben kennen, können Sie die für Ihr Risikoprofil passende Anlagestrategie bestimmen.

Die genauen Gründe für die Geldanlage sind natürlich individuell von Ihren Lebensumständen abhängig. Dennoch gilt: Eine sinnvolle Geldanlage ist unabdingbar, um definierte finanzielle Ziele in einem spezifischen Zeitraum erreichen zu können.

Die Rolle der Investment Strategie

Die Anlagestrategie legt fest, welcher Anteil Ihres investierbaren Vermögens in welche Anlageklassen – wie beispielsweise Aktien Schweiz, Zinswerte Ausland oder Rohstoffe – investiert wird. Sie bestimmt die langfristige Aufteilung auf die verschiedenen Anlageklassen.

Generell gilt: Wer eine hohe Rendite anstrebt, muss bereit sein, ein höheres Risiko einzugehen. Professionelle Vermögensverwalter bringen ihre Expertise ein, um Risiken gut einzuschätzen und durch Portfoliodiversifikation Chancen und Risiken in ein angemessenes Verhältnis zu setzen.

Der Vermögensverwalter leitet als erstes Ihre individuelle Anlagestrategie her und setzt sie dann mit Einzeltiteln oder Fonds um. Dabei selektiert ein unabhängiger Vermögensverwalter für jede Anlageklasse den gewünschten Index, die Region oder die Branche und legt dann die objektiv überzeugendsten Titel ins Depot.

Die Lebensplanung spielt zusätzlich eine wichtige Rolle für die verfolgte Strategie. In bestimmten Lebensabschnitten wird erhöhte Liquidität benötigt, etwa beim Hausbau. Die Geldanlage muss folglich so strukturiert sein, dass Kapital in dieser Phase schnell verfügbar ist, auch wenn bei kurzfristigen Anlageformen eine niedrigere Rendite zu erwarten ist.

Um nachhaltig Vermögen aufzubauen, ist es ratsam, empfohlene Anlageformen zu kombinieren. Damit minimieren Sie durch Diversifikation das Risiko von Verlusten und finden den richtigen Mix zwischen Sicherheit, Rentabilität und Liquidität.

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So funktioniert der Anlageprozess

Nach der Festlegung Ihrer persönlichen Anlagestrategie beginnt der eigentliche Anlageprozess. Dieser systematische und strukturierte Prozess stellt sicher, dass Ihr Vermögen professionell und effizient verwaltet wird.

Strategische und taktische Allokation

Die professionelle Vermögensverwaltung unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Arten der Vermögensallokation: der strategischen und der taktischen.

Die strategische Asset Allocation definiert die langfristige Zusammensetzung Ihres Portfolios und hat typischerweise einen Zeithorizont von mehreren Jahren. Sie bildet die grundlegende Struktur Ihres Portfolios und bestimmt etwa 70 bis 80 Prozent des langfristigen Anlageerfolgs. Diese langfristige Ausrichtung basiert auf Ihren individuellen Zielen, Ihrem Risikoprofil und Ihrem Anlagehorizont.

Im Gegensatz dazu bezeichnet die taktische Asset Allocation gezielte, zeitlich begrenzte Abweichungen von der Anlagestrategie. Ziel ist es, entweder Risiken im Portfolio zu reduzieren oder die Renditeaussichten zu verbessern. Das Anlagekomitee der Bank, häufig unter Leitung des Chief Investment Officers, entscheidet mindestens einmal monatlich über die taktische Ausrichtung. Bei aussergewöhnlichen Marktereignissen kann die taktische Allokation auch ad hoc angepasst werden.

Die taktische Allokation ist sinnvoll, da sich Risikofaktoren und Renditeaussichten im Laufe der Zeit ändern. Durch kontinuierliche Anpassungen stellen Vermögensverwalter sicher, dass Ihr Portfolio optimal diversifiziert bleibt und die gewünschten Erträge erzielt.

Portfoliokonstruktion und Diversifikation

Eine effektive Portfoliokonstruktion ist entscheidend für den langfristigen Anlageerfolg. Vermögensverwalter achten besonders auf eine breite Diversifikation:

  • Anlageklassen: Verteilung auf verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Immobilien und alternative Anlagen
  • Regionen: Investitionen in verschiedene geografische Märkte zur Reduzierung lokaler Risiken
  • Branchen: Streuung über verschiedene Wirtschaftssektoren
  • Instrumente: Nutzung unterschiedlicher Finanzinstrumente wie Einzeltitel oder Fonds

Diversifikation ist ein sehr effektives Mittel zur Risikoreduktion. Empirische Studien zeigen, dass eine Diversifikation ab etwa 15-30 Einzeltiteln ihre maximale Wirkung erreicht. Die Korrelation zwischen den Anlagen spielt dabei eine entscheidende Rolle – je niedriger die Korrelation, desto besser die Diversifikationseffekte.

Durch systematische Risikominimierung kann ein höheres langfristiges Renditepotenzial erzielt werden, ohne höhere Risiken einzugehen. Beispielsweise analysieren Experten umfassende Daten auf Basis wissenschaftlich fundierter Anlagekonzepte, um die Aktienauswahl auf Basis der Risikoeigenschaften zu optimieren und bei Obligationen auf erstklassige Schuldner zu setzen.

Regelmässige Überwachung und Anpassung

Ein wesentlicher Bestandteil des Vermögensverwaltungsprozesses ist die kontinuierliche Überwachung Ihres Portfolios. Die Spezialisten beobachten die Märkte laufend und passen Ihr Portfolio dynamisch an die Marktsituation an. Dies setzt eine gründliche und stetige Analyse und Überwachung der Finanzmärkte voraus.

Die regelmässige Überwachung umfasst folgende Aspekte:

  1. Risiko- und Performancekontrollen: Regelmässige Prüfung, ob die Anlagen den Zielvorgaben entsprechen
  2. Anpassung bei Marktveränderungen: Reaktion auf sich ändernde Bedingungen, um Risiken zu minimieren oder Chancen zu nutzen
  3. Rebalancing: Wiederherstellung der ursprünglichen strategischen Allokation, wenn sich die Gewichtungen durch Marktbewegungen verschoben haben

Über regelmässige Berichterstattung werden Sie stets über die Entwicklung Ihrer Anlagen informiert und können die Entwicklung Ihres Portfolios im aktuellen Marktgeschehen mitverfolgen. Dadurch behalten Sie jederzeit den Überblick und haben Zugriff auf detaillierte Informationen zu den Aktivitäten in Ihrem Portfolio.

Ein strukturierter Anlageprozess stellt sicher, dass Ihr Vermögen professionell verwaltet wird. Wenn sich Veränderungen in Ihrer persönlichen Situation ergeben, ist es wichtig, dies mit Ihrem Kundenberater zu besprechen, damit die Anlagestrategie gegebenenfalls angepasst werden kann. Dieser kontinuierliche Dialog zwischen Ihnen und dem Vermögensverwalter ist essenziell für den langfristigen Erfolg Ihrer Anlagestrategie.

Nachhaltigkeit in der Vermögensverwaltung

Nachhaltigkeit hat sich in der modernen Vermögensverwaltung von einem Nischenthema zu einem zentralen Bestandteil entwickelt. Durch die Lenkung von Finanzflüssen in nachhaltige Aktivitäten besitzt die Finanzbranche enormes Potenzial, die Wirtschaft umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten.

Was bedeutet ESG konkret?

ESG steht für die englischen Begriffe “Environmental”, “Social” und “Governance” (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Diese drei Dimensionen bilden den Rahmen für nachhaltiges Wirtschaften und Investieren.

Im Umweltbereich (E) werden Faktoren wie CO2-Emissionen, Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung betrachtet. Unternehmen werden danach bewertet, wie sie natürliche Ressourcen nutzen und welche Massnahmen sie zur Reduzierung ihrer Umweltauswirkungen ergreifen.

Der soziale Aspekt (S) umfasst Themen wie Arbeitsbedingungen, Gesundheitsschutz, Produktsicherheit und Datenschutz. Hierbei wird bewertet, wie Unternehmen mit Mitarbeitern, Kunden und der Gesellschaft insgesamt umgehen.

Die Unternehmensführung (G) betrifft Fragen der verantwortungsvollen Führung – etwa Korruptionsbekämpfung, Steuertransparenz, Unabhängigkeit von Führungsgremien oder den Umgang mit Interessenkonflikten.

Finanzdienstleistungen, bei denen diese ESG-Kriterien in Geschäfts- oder Investitionsentscheidungen einbezogen werden, bezeichnet man allgemein als “Sustainable Finance”. Der Schweizer Finanzsektor verwaltet ein Gesamtvermögen von mehr als 8000 Milliarden Franken, was ihm eine enorme Hebelwirkung für Nachhaltigkeit verleiht.

Der VP Bank Nachhaltigkeitsscore (VPSS)

Die VP Bank hat mit dem VP Bank Nachhaltigkeitsscore (VPSS) ein eigenständiges Bewertungssystem entwickelt, das über klassische ESG-Ratings hinausgeht. Der Score setzt sich aus fünf Subkomponenten zusammen:

  1. ESG-Rating: Basierend auf MSCI-Ratings zu Umwelt, Sozialem und Governance
  2. ESG-Momentum: Bewertet die Entwicklungsrichtung der Nachhaltigkeitsleistung
  3. Geschäftspraktiken: Beurteilt Verhaltensweisen wie Umgang mit Korruption oder Menschenrechten
  4. Geschäftstätigkeit: Analysiert die Geschäftsfelder eines Unternehmens nach ethischen Kriterien
  5. SDG und Impact: Misst den Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen

Der VPSS wurde als Indikator für Chancen und Risiken aus Nachhaltigkeitssicht konzipiert und ermöglicht den Vergleich zwischen verschiedenen Finanzprodukten. Die Einzigartigkeit dieses Ansatzes wurde 2022 mit dem “Wealth For Good Award” gewürdigt.

VP Vida: Individuelle Vermögensverwaltung der VP Bank

Mit VP Vida bietet die VP Bank eine maßgeschneiderte Lösung für alle, die ihr Vermögen professionell verwalten lassen möchten. Anleger delegieren die täglichen Anlageentscheidungen an erfahrene Portfoliomanager:innen, die auf fundiertes Research, moderne Anlagestrategien und eine konsequente Marktbeobachtung setzen.

Drei Mandatsvarianten

VP Vida bietet unterschiedliche Modelle – passend zu individuellen Bedürfnissen:

  • Essential – Investitionen ausschließlich über Fonds für maximale Diversifikation.

  • Advanced – Kombination aus Fonds und Direktanlagen, z. B. Aktien und Anleihen.

  • Custom – Individuelle Strategien, abgestimmt auf persönliche Ziele und Präferenzen.

Alle Varianten sind optional auch als Nachhaltigkeit-Plus verfügbar, mit verstärktem Fokus auf ESG-Kriterien. Mehr zu den VP Produkten unter : https://www.vpbank.com/de-ch/privatkunden/anlegen/vp-vida-vermogensverwaltung

Nachhaltigkeit & Transparenz

Nachhaltiges Investieren ist integraler Bestandteil des Anlageprozesses. Der VP Bank Nachhaltigkeitsscore (VPSS) bewertet Anlagen gezielt nach ESG-Kriterien. So wird das Portfolio nicht nur nach Renditepotenzial, sondern auch nach gesellschaftlicher Verantwortung optimiert.

Professionelles Monitoring

Ein erfahrenes Anlagekomitee überprüft regelmäßig die Marktentwicklungen und passt Strategien dynamisch an. Persönliche Betreuung, klare Reportings und Zugriff auf aktuelle Marktanalysen runden das Angebot ab.

Integration von ESG in die Anlagestrategie

Für die Integration von Nachhaltigkeit in die Vermögensverwaltung existieren verschiedene Ansätze:

Negativ-Screening schliesst Investitionen in Unternehmen aus, die negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft haben. Die VP Bank verzichtet beispielsweise auf Investitionen in Tabak, Glücksspiel, Kohle und kontroverse Waffen.

Positiv-Screening hingegen identifiziert gezielt Unternehmen, die positive Wirkung erzielen. Hierbei werden Einschlusskriterien wie Engagement für Nachhaltigkeit oder hohe ESG-Ratings angewandt.

ESG-Integration berücksichtigt Nachhaltigkeitsfaktoren systematisch im gesamten Anlageprozess, ohne spezifische Ausschlüsse vorzunehmen. Entscheidend ist dabei die finanzielle Relevanz – ESG-Faktoren müssen direkte Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens haben.

Impact Investing zielt darauf ab, neben finanzieller Rendite auch eine messbare positive Wirkung auf Umwelt oder Gesellschaft zu erzielen.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Unternehmen mit guten ESG-Praktiken überwiegend eine bessere Qualität und Finanzkraft aufweisen. Eine umfassende Metastudie aus 2015 fand heraus, dass ESG in 62,6% der Fälle die finanzielle Performance eines Unternehmens positiv beeinflusste.

Vermögensverwaltungen wie die VP Bank integrieren Nachhaltigkeitsfaktoren mittlerweile in all ihre Portfolio-Lösungen. Für Kunden mit erhöhter Nachhaltigkeitspräferenz wurden zudem spezielle Angebote wie das “Nachhaltigkeitsmandat Plus” entwickelt, das wirkungsorientierte Investments und Themenfonds enthält.

Mandatsmodelle und Umsetzungsmöglichkeiten

Bei der Umsetzung Ihrer Anlagestrategie stehen Ihnen verschiedene Mandatsmodelle zur Verfügung. Die Wahl des richtigen Modells hängt von Ihren individuellen Anforderungen, Ihrem Anlagevermögen und Ihren Präferenzen ab.

Klassisches Mandat vs. Spezialmandat

Das klassische Mandat basiert auf dem bewährten Anlageprozess einer Bank und eignet sich für die meisten Anleger. Hierbei profitieren Sie von taktischen Anlageentscheiden und der Produktselektionskompetenz erfahrener Finanzanalysten. Je nach Anlagevolumen kann das klassische Mandat entweder ausschliesslich mit Kollektivanlagen oder zusätzlich mit Einzelanlagen umgesetzt werden.

Hingegen sind Spezialmandate individuell zugeschnittene Vermögensverwaltungsmandate für sehr vermögende private Anleger mit besonderen Anforderungen oder Anlagerestriktionen. Ab einem Anlagevolumen von 5 Millionen Franken bieten viele Banken massgeschneiderte Mandatslösungen an, die optimal für Anleger mit komplexen Anforderungen sind. In einem Spezialmandat können Sie individuelle Vorgaben und Wünsche einbringen, beispielsweise bezüglich Anlageklassen, Regionen und Sektoren.

Die VP Bank bietet darüber hinaus ab 5 Millionen CHF sogenannte Enhanced Mandate an, bei denen Anlagestrategie und -taktik gemäss einem modernen Core-Satellite-Anlagekonzept umgesetzt werden.

Nachhaltigkeitsmandat Plus

Das Nachhaltigkeitsmandat Plus eignet sich besonders für Anleger, die thematische Schwerpunkte setzen wollen und gleichzeitig die Vorzüge eines Vermögensverwaltungsmandats geniessen möchten.

Ein zentraler Bestandteil dieses Mandats sind Themenanlagen, die mittels Fonds im Portfolio abgebildet werden. Bei der VP Bank können Sie zwischen fünf Themenkomplexen wählen und Schwerpunkte setzen, die Ihre Präferenzen widerspiegeln. Zusätzlich wird gezielt in Anlagen wie Green Bonds, Social Bonds oder Microfinance investiert.

Im Vergleich zu klassischen Mandaten wird beim Nachhaltigkeitsmandat Plus ein höherer VP Bank Nachhaltigkeitsscore (VPSS) für die eingesetzten Produkte vorausgesetzt. Dieser Ansatz ermöglicht es Ihnen, Ihre Vermögensverwaltung mit Ihren Nachhaltigkeitspräferenzen in Einklang zu bringen.

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Strategiefonds und Mindestanlagebeträge

Strategiefonds bieten Ihnen die Möglichkeit, bereits mit kleineren Anlagebeträgen von professionellem Anlage-Know-how zu profitieren. Es handelt sich dabei um breit diversifizierte Anlagelösungen, die sich durch eine optimale Zusammensetzung unterschiedlicher Anlageklassen wie Aktien, Obligationen und Immobilien auszeichnen.

Die Mindestanlagebeträge variieren je nach Anbieter erheblich. Während für ein klassisches Vermögensverwaltungsmandat häufig höhere Summen erforderlich sind, sind Strategiefonds auch für Kleinanleger zugänglich.

Inzwischen ist die Vermögensverwaltung nicht mehr ausschliesslich einer reichen Klientel vorbehalten. Dank der Digitalisierung können Vermögensverwalter auch kleinere Anlagebeträge kostengünstig betreuen.

Durch sogenannte “Multimanager-Strategien” können auch weniger vermögende Privatanleger zwischen den Vermögensverwaltungs-Lösungen renommierter Anlageexperten wählen, die sonst nur wohlhabende Privatkunden bedienen.

Schlussfolgerung

Die professionelle Vermögensverwaltung stellt zweifellos einen entscheidenden Faktor für langfristigen finanziellen Erfolg dar. Wir haben gesehen, dass die Schweizer Vermögensverwaltungsbranche derzeit einen grundlegenden Wandel durchläuft, wobei regulatorische Anforderungen wie die FINMA-Bewilligungspflicht strenge Qualitätsstandards gewährleisten.

Besonders wichtig erscheint die sorgfältige Entwicklung einer persönlichen Anlagestrategie, die Ihr individuelles Risikoprofil und Ihren Anlagehorizont berücksichtigt. Diese Strategie bildet tatsächlich das Fundament für etwa 70 bis 80 Prozent Ihres langfristigen Anlageerfolgs.

Der strukturierte Anlageprozess mit strategischer und taktischer Allokation, gekoppelt mit breiter Diversifikation, schützt Ihr Vermögen vor unnötigen Risiken. Gleichzeitig eröffnet die regelmässige Überwachung und Anpassung Ihres Portfolios zusätzliche Chancen in einem sich ständig verändernden Marktumfeld.

Nachhaltigkeit hat sich ausserdem von einem Nischenthema zu einem zentralen Bestandteil moderner Vermögensverwaltung entwickelt. Die Integration von ESG-Faktoren bietet nicht nur ethische Vorteile, sondern kann nachweislich auch die finanzielle Performance positiv beeinflussen.

Erfreulicherweise steht die professionelle Vermögensverwaltung heute einem breiteren Publikum zur Verfügung. Verschiedene Mandatsmodelle, Strategiefonds und digitale Lösungen ermöglichen den Zugang zu professioneller Betreuung selbst mit kleineren Anlagebeträgen. Unabhängig von der Höhe Ihres Vermögens lohnt es sich daher, die Möglichkeiten einer professionellen Vermögensverwaltung zu prüfen.

Der Weg zu finanzieller Sicherheit und Wohlstand beginnt somit mit einer fundierten Entscheidung für die richtige Anlagestrategie und einen vertrauenswürdigen Vermögensverwalter. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, Ihre Ziele klar zu definieren und einen Partner zu finden, der diese versteht und umsetzt. Letztendlich wird dieser durchdachte Ansatz Ihnen helfen, Ihr Vermögen langfristig zu sichern und zu vermehren.

FAQs

Q1. Ab welchem Vermögen lohnt sich eine professionelle Vermögensverwaltung? Eine professionelle Vermögensverwaltung kann sich bereits ab kleineren Beträgen lohnen. Während klassische Mandate oft ab 50.000 bis 100.000 Euro angeboten werden, gibt es mittlerweile auch digitale Lösungen, die schon ab 10.000 Franken oder monatlichen Sparplänen ab 100 Franken zugänglich sind.

Q2. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der modernen Vermögensverwaltung? Nachhaltigkeit hat sich zu einem zentralen Bestandteil der Vermögensverwaltung entwickelt. Viele Vermögensverwalter integrieren ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) in ihre Anlageprozesse und bieten spezielle Nachhaltigkeitsmandate an, die neben finanzieller Rendite auch positive Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft anstreben.

Q3. Wie wird mein Risikoprofil bei der Vermögensverwaltung berücksichtigt? Ihr Risikoprofil, bestehend aus Ihrer Risikofähigkeit und Risikobereitschaft, ist grundlegend für die Entwicklung Ihrer individuellen Anlagestrategie. Vermögensverwalter nutzen diese Informationen, um ein Portfolio zu erstellen, das Ihre persönlichen Ziele, finanziellen Möglichkeiten und emotionale Toleranz gegenüber Marktschwankungen berücksichtigt.

Q4. Welche rechtlichen Voraussetzungen gelten für Vermögensverwalter in der Schweiz? In der Schweiz benötigen gewerbsmässig tätige Vermögensverwalter eine Bewilligung der FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht). Sie müssen verschiedene finanzielle, personelle und organisatorische Anforderungen erfüllen, darunter ein Mindestkapital von 100.000 Franken und eine angemessene Betriebsorganisation.

Q5. Wie oft wird mein Portfolio in der Vermögensverwaltung überprüft und angepasst? Professionelle Vermögensverwalter überwachen Portfolios kontinuierlich. Während die grundlegende strategische Allokation langfristig ausgerichtet ist, werden taktische Anpassungen regelmässig vorgenommen, oft monatlich oder bei bedeutenden Marktveränderungen. Zusätzlich erfolgt ein periodisches Rebalancing, um die ursprüngliche Vermögensaufteilung wiederherzustellen.